10/01/2015

[Filmrezension] "The Visit"




Titel: The Visit
Regie: M. Night Shyamalan
Erscheinungsjahr: 2015
FSK: 12
Länge: 94 Minuten
Genre: Horror, Thriller

Die beiden Teenager Tyler und Rebecca haben ihre Großeltern aufgrund eines großen Familienstreits nie gesehen und werden von ihnen aufs Land eingeladen, um sich kennenzulernen. Die filmbegeisterte Rebecca beschließt, gemeinsam mit Tyler ihren Aufenthalt dokumentarisch festzuhalten, doch dabei werden die beiden Zeugen von merkwürdigen Begebenheiten...
Gleich eine doppelte Premiere! Es ist sowohl die erste Filmrezension auf meinem Blog (zu der mich mein Freund animiert hat) über den ersten Horrorfilm, den ich mir im Kino angesehen hab (zu dem mich auch mein Freund animiert hat - Hi an dieser Stelle :D <3). Dass ich vorher noch nie einen Horrorfilm - sofern "The Visit", der ja ab 12 ist, überhaupt als richtiger durchgeht - im Kino angesehen habe, liegt übrigens daran, dass ich der größte Angsthase auf Erden bin. Aber irgendwas am Trailer sprach mich an, sodass ich dachte, man könne es ja mal ausprobieren. Ich bereue es nicht!

Der Film besteht komplett aus den Aufnahmen von den Geschwistern Rebecca und Tyler (filmwissenschaftlich wohl Pseudo-Doku genannt), wodurch das Ganze eine persönliche und auch spannende Note bekommt. Die Idee ist nicht neu, mir hat sie aber trotzdem sehr gut gefallen, da sie sich wunderbar in die Handlung eingefügt hat. Zu der Handlung lässt sich sagen, dass es wirklich von Anfang bis Ende sehr spannend ist und ziemlich temporeich, es wird nicht einmal langweilig. Besonders gut hat mir die Mischung zwischen den gruseligen und den lustigen Momenten gefallen. Rebecca und Tyler sind nämlich beide ziemlich tough und nehmen so einige creepy Momente mit Humor und sorgen für einige Lacher. Andererseits sind da aber eben auch die Großeltern, die wirklich, wirklich zum Gruseln sind. Hier muss man besonders die Leistung von Deanna Dunagan, der Großmutter, hervorheben - verdammt, hat die mir Angst eingejagt. Eine sehr talentierte Frau! Wobei man zu den Angstmomenten auch sagen muss, dass es bis zum Ende im Grunde nicht brutal zugeht. Es gibt einige Jumpscares (ja, ich hab mich in ein paar Filmbegriffe eingelesen, yay me :D), aber erst zum Ende hin wird es erst wirklich bedrohlich. Wäre es anders gewesen, würde ich den Film wahrscheinlich nicht so positiv bewerten, denn wie gesagt, ich grusele mich wirklich, wirklich schnell. Demnach war "The Visit" für jemanden wie mich wirklich der ideale "Horrorfilm". Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, habe ich aber auch nicht viel Vergleichsmaterial. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass er auch Fans des Genres gefallen würde (meinem Freund zumindest hat er gefallen), wobei man dazu sagen muss, dass man nicht allzu sehr in die Tiefe gehen darf, denn sonst fallen einem womöglich doch ein paar Logikfehler oder Schwächen auf. Als reine Unterhaltung mit Gruselfaktor fand ich den Film aber wirklich gelungen!
"The Visit" weiß, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Der Film ist spannend, temporeich, unterhaltend und in einem für mich idealen Maß gruselig. Mir hat er gut gefallen und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen! 4 von 5 Sternen gibt es von mir.

Kommentare:

  1. Das klingt ja mal sau cool! Ich hab schon einiges Gutes über den Film gehört, aber irgendwie sieht der deutsche Trailer so komisch aus...oder klingt xD Wegen der Synchro...aber jetzt bin ich überzeugt! :D Werde ich auch schauen :)

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    1. Stimmt, ich fand die Synchro zwar eigentlich gut, aber in ein, zwei Szenen musste ich auch dran denken, dass es im Original wahrscheinlich viel besser ist. Viel Spaß mit dem Film! :D

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