Direkt zum Hauptbereich

[Gerede] Skoobe!

Wahrscheinlich gibt es eigentlich gar niemanden mehr, der Skoobe noch nicht kennt, aber da ich netterweise die Möglichkeit hatte, den Dienst 30 Tage lang kostenlos zu testen, dachte ich mir, dass ich als Gegenleistung ein paar Worte dazu schreibe. Das Tolle ist, dass ich es nicht muss - ich durfte es wirklich ganz ohne Bedingungen testen, weshalb ich umso lieber doch einen Post dazu erstelle! :) 

Was ist Skoobe?
Skoobe (*klick*) ist sozusagen eine eBook-Flatrate. Es gibt eigentlich nur zwei Voraussetzungen: man muss ein Android- oder iOS-fähiges Gerät haben (Smartphone, Tablet, Android-eReader) & 9,99€ bis 19,99€ (je nach Paket) im Monat zahlen - übrigens monatlich kündbar. Dann kann man grenzenlos lesen! Ich habe das Ganze auf meinem Smartphone ausprobiert, da ich kein anderes geeignetes Gerät besitze und ein kurzes Drama von Oscar Wilde ("Salome") zum Lesen ausgewählt, da mir der Bildschirm für längere Romane dann doch zu klein ist. Aber auf Tablets oder größeren Smartphones stelle ich mir das doch sehr angenehm vor! 

Die App 
Die App finde ich sehr übersichtlich gestaltet. Auf der Startseite sieht man direkt die ausgeliehenen Bücher und verschiedene Menüpunkte, wie "Diese Woche neu", "Belletristik", "Sachbuch" usw., man findet sich intuitiv zurecht. Sobald man ein Buch geöffnet hat, kann man auch Hintergrundfarbe und Schriftgröße einstellen. Auch Markierungen sind möglich. 

Die Auswahl
Hier muss man dann doch ein paar Abstriche machen. Es gibt nicht so viel Auswahl wie es eBooks gibt, es sind zwar auch aktuelle Romane dabei, aber hätte ich ein Abo, wäre mir das wahrscheinlich nicht genug. Aber mag sein, dass mein Geschmack auch inzwischen etwas zu speziell ist - ich würde einfach raten, dass man sich die angebotenen eBooks vorher anschaut und je nachdem entscheidet. Übrigens konnte ich auch mal Kindle Unlimited testen und fand die Auswahl dort viel schlechter, also was eBook-Flatrates angeht, ist Skoobe weit vorne, denke ich. :) 

Fazit
Alles in allem gefällt mir Skoobe, aber nicht so gut, dass ich es buchen würde. Liegt mitunter daran, dass mir das Lesen auf dem Smartphone auf Dauer doch zu mühsam ist und dass die Auswahl in dem Bereich, den ich gerne lese, für mich nicht ausreicht. Dennoch empfehle ich jedem, mal reinzuschauen, denn vom Prinzip her finde ich so ein Abo wirklich cool! Und wenn wirklich einige Bücher für einen dabei sind, kann man vermutlich ganz schön viel Geld sparen. :)

Kanntet ihr Skoobe schon? Benutzt ihr es vielleicht sogar? Wie sehen eure Erfahrungen damit aus? 

Kommentare

  1. Ich bin von deren Marketing auch schon mal angeschrieben worden, für nen Probemonat für einen Link, aber irgendwie... kennst du das, wenn man schon zu viel Angebot für zu wenig Freizeit hat? Und ich will, dass es sich lohnt, wenn ich Geld ausgebe. Gerade bei Abos bin ich zudem super vorsichtig, weil man so schnell die Übersicht verlieren kann wenn man sich überall anmeldete :( Und ich hab mir schon mal die Bücherliste durchgesehen, irgendwie fehlten mir viele englische Titel :/
    Aber gerade für Menschen, die einfach alles verschlingen, ist so ne Flatrate sehr cool. Ein Bibliotheksausweis ist wahrscheinlich billiger, aber es gibt dafür auch dauernd Wartelisten :P

    Liebe Grüße,
    Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, das kenn ich! Aber als kostenlosen Probemonat wollte ich es doch gern mal ausprobieren. :) In Bezug auf englische Bücher war mir das Angebot aber auch zu mager, einzig "Every Day" hätte ich lesen wollen, aber eben nicht auf dem Smartphone.
      Stimmt, die Bib ist auch eine Option - da das auf meinem Kindle nicht geht, hab ich darüber nie nachgedacht :D

      Löschen
  2. Hi,

    ich bin auch schon angeschrieben worden - ich denke das ganze ist auch sehr praktisch. Aber ich mag es nicht auf dem Handy oder Tablet zu lesen, deswegen habe ich abgelehnt. Wenn ich es mit meinem eBook Reader machen könnte, hätte ich mir das ganze vielleicht überlegt.

    LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kann ich absolut verstehen, deshalb habe ich auch nur ein kurzes Drama gelesen, weil ich es auf dem Smartphone zu mühselig finde. :)

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] "George" - Alex Gino

George - Alex Gino - Fischer KJB - 208 S. - 978-3-7373-4032-8
George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen. via
„George“ müsste eigentlich „Melissa“ heißen. Denn das ist der Name, den George für sich am schönsten findet – drückt er doch aus, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist, wie alle zu wissen meinen. George geht in die Grundschule und fühlt si…

Ableismus und ableistische Sprache - warum wir "dumm" und "Idiot" vermeiden sollten

Der Post ist eigentlich schon grundsätzlich problematisch, weil ich als Nichtbetroffene über das Thema spreche. Ich bin mir dessen und der Tatsache, dass ich auf dem Gebiet keine Expertin bin, bewusst. Mein Anspruch ist auch nicht, alles in Bezug auf Ableismus abzudecken. Was mein Anspruch ist: Bloggerkolleg*innen zum kritischeren Lesen zu animieren und dafür ein paar Anhaltspunkte zu liefern. (Leider kenne ich keine deutsche Buchbloggerin, die als Betroffene auf die Problematik aufmerksam macht.) Zuletzt schrieb ich über Rassismus. Demnächst soll es um Intersektionalität gehen. Dafür ist es unabdingbar, Ableismus zu umreißen. Ich habe mich bemüht, möglichst auf betroffene Stimmen und Beiträge aufmerksam zu machen. Falls ich trotzdem scheitere, weist mich gerne darauf hin. Weil ich es aber richtig und wichtig finde, darüber zu reden, habe ich mich dagegen entschieden, den Post ganz sein zu lassen.

Mehr als ein Monat ist vergangen, seit wir über Rassismus geschnackt hatten. Die dort be…