Direkt zum Hauptbereich

[Kurzrezensionen] "Cress" - Marissa Meyer & "Weil ich Layken liebe" - Colleen Hoover




Titel: Cress (The Lunar Chronicles #3)
Originaltitel: Cress
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Puffin
Seitenzahl: 560
Preis: ~ 8€
Reihe: 3/4
Bildquelle



Incarcerated in a satellite, an expert hacker and out to save the world - Cress isn't your usual damsel in distress. Cress grew-up as a prisoner. With only netscreens for company she's forced to do the bidding of the evil Queen Levana. Now that means tracking down Cinder and her handsome accomplice Emperor Kai. But little does Levana know that those she seeks, and the man she loves, are plotting her downfall . . .As paths cross and the price of freedom rises, happily ever after has never seemed further away for Cress, Scarlet and Cinder. via


- Es ist von Anfang an einfach wahnsinnig spannend und wird immer tragischer! Die "Revolution" nimmt Gestalt an. Das mag ich. 
- Meyer jongliert wie eine Königin zwischen den ganzen Point of Views. Ich finde es super, dass sie so viele einbaut, sodass die vorherigen Protagonisten nicht vergessen werden, zumal sie das wirklich geschickt macht. 
- Thorne & Cress sind zusammen einfach herzallerliebst! Er ist der perfekte Prince Charming- Und Cress ist einfach nur niedlich. 
- Spätestens seit Cress ist mir auch Cinder richtig ans Herz gewachsen. Auch Dr. Erland ist immer transparenter, sodass man die beiden und auch einige andere Charaktere viel besser versteht.
- es gibt immer mehr Verstrickungen & Probleme und man lernt einen neuen Kontinent der Union kennen, was ich besonders gut fand!
- auch hier kann ich, wie bei den vorherigen Bänden, eins besonders loben: den Humor! Ich habe so oft gelacht, obwohl einem nicht immer danach zumute ist. Aber die Charaktere sind ziemlich gut im Witzigsein.


Es gibt nichts, was mich an dem Buch gestört hat. Ok, doch, eine Sache, aber wenn die im vierten Band ein schönes Ende findet, dann bin ich beschwichtigt. Deshalb gäbe es dafür wenn, dann erst für den nächsten Band einen Punktabzug. In Cress konnte ich damit noch gut leben. 

Bewertung★★★★★ 





Titel: Weil ich Layken liebe
Originaltitel: Slammed
Autor: Colleen Hoover
Verlag: DTV
Seitenzahl: 352
Preis: 9,95€
Reihe: 1/3
Bildquelle



Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg… via

 - Ich mochte die Charaktere wirklich gerne. Layken ist interessant, mal sehr vernünftig, dann wieder impulsiv, stur, etwas verrückt, aber letztendlich doch ziemlich reif für ihr Alter. Will ist eben der typische Traummann, sportlich, poetisch, reif, treu. Aber am liebsten mochte ich die kleinen Brüder der beiden. Die sind mir wirklich ans Herz gewachsen! 
- Der Poetry Slam-Aspekt ist natürlich nicht zu verachten. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die Slams im Englischen viel besser wirken, fand ich diese moderne Art der Poesie wirklich schön eingebracht. Poetisch fand ich auch die durchgängige Thematisierung der Band "The Avett Brothers" - die Ausschnitte aus den Songs zu Anfang eines jeden Kapitels haben mir wirklich gut gefallen. Insgesamt ist das Buch auch ziemlich sprachgewaltig und besticht durch einen schönen Schreibstil. 
- Ich war positiv überrascht vom Lehrer-Schüler-Dilemma. Es war keine typische Geschichte und gewann nicht die Überhand.

- Leider verlief die Liebesgeschichte für mich viel zu schnell. Schon beim dritten Treffen und gleichzeitig dem ersten Date wird es sehr intim, was nicht ganz glaubwürdig war. Ich verstehe, dass Will und Layken so etwas wie Seelenverwandte sind oder sein sollen, aber ein paar mehr Treffen hätten dem ganzen nicht geschadet, im Gegenteil.
- Aber wenn ich das schon unauthentisch fand, dann war ich auf die ganzen Schicksalsschläge wohl nicht vorbereitet. Ist Layken ein Magnet für Menschen, die viel durchmachen mussten? Nicht nur ist ihr Vater gestorben, nein, in ihrer Familie gehen die Schickalsschläge weiter. Und Wills Eltern sind auch tot. Und ihre Freundin hatte auch ein ziemlich beschissenes Leben. Und so sehr mich das auch mitgenommen hat, jede Geschichte für sich, auf einem Haufen wurde es einfach irgendwie unrealistisch. So viel Pech kann man doch nicht haben... nicht in einem Buch, das überzeugen soll. 
- Nach den ganzen Schicksalsschlägen kommt aber gegen Ende noch die schöne Formulierung "bedingungslos glücklich". Also gut, schön, dass Layken das alles so gut wegsteckt, aber das ist ziemlich weit hergeholt. Generell ist das Ende irgendwie zu glatt gewesen für mich.
- Und zu guter Letzt: Was hat Layken gegen Russische Literatur? Ich hätte meine Schule abgeknutscht, hätte ich die Chance gehabt, das Fach zu belegen! :D

Bewertung★★★☆☆ (3,5 Sterne)


Kommentare

  1. Oh, ich hatte gar nicht mitbekommen, das du Band 3 schon gelesen hast :D Klingt ja super! Ich freue mich schon drauf, wenn das Buch auf Deutsch erscheint, weil ich die Reihe ja nicht im Original lese xD

    Und weil ich Layken lieben fand ich ja echt doof :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Echt? :D Ich hatte es direkt nach dem zweiten Band gelesen, konnte es nicht abwarten. :) Ich werd mir den Deutschen aber auch holen, weil ich sie im Regal auf Deutsch sammle. Den dritten Teil hab ich auf'm Kindle gelesen :)

      Ich fand's wie gesagt nicht schlecht, aber es gab wirklich Aspekte, die gestört haben :/

      Löschen
  2. Bei Weil ich Layken liebe hatte ich die gleichen "Probleme" wie du. Das Buch war wirklich schön, aber teilweise sooo unrealistisch. Das das alles passiert ist irgendwie wirklich etwas viel gewesen. Das einem Mädchen so viel schlechtes erfährt, war wirklich traurig und schlimm, dann trifft sie einen Jungen, der sowas auch durchgemacht hat -> wie unwahrscheinlich ist das denn schon? Und DANN hat ihre beste Freundin und alle drumherum auch noch was beizutragen, das war einfach ein bisschen viel.... Aber das td war es lesenswert, schon allein weil es sich so schnell weglesen lies. :D
    Alles Liebe!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Besser hätte ich es nicht sagen können! Aber ich fand es auch lesenswert und werde die Reihe auch weiterlesen :) Mal sehen, wer in Band 2 stirbt.. :D Oder aber die Autorin verzichtet auf Schicksalsschläge, ich bin gespannt.
      Danke, dir auch! :)

      Löschen
  3. Schade, dass "Layken" so viele Punkte Abzug von dir bekommen hat, ich habe die Reihe letztens für mich entdeckt und bin verliebt :D Natürlich ist das alles ein bisschen too much und unrealistisch aber gleichzeitig so schön geschrieben und ich konnte da gar nicht anders als immer mitzufühlen *hach*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Naja, so viele sind ja eigentlich nicht :D Ich mochte das Buch ja trotzdem und kann es voll verstehen wenn man es auch besser bewertet. :)

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Behind The Screens] Goodbye, Mai

Seit langem schon verfolge ich auf diversen Blogs die Behind The Screens-Beiträge - ins Leben gerufen von Annabelle von Stehlblueten und Philip von Book Walk und momentan übernommen von meiner lieben Bücherkrähe / Mareike.  Weil ich so unregelmäßig blogge, hat es sich bislang nie angeboten, mitzumachen - heute habe ich aber spontan Lust bekommen und schaue einfach mal, ob ich das ab und an beibehalte oder es bei diesem einen Mal bleibt. Im Grunde geht es darum, von seiner Woche zu berichten und sich dafür an ein paar Fragen entlangzuhangeln. 
Wie war deine Woche? 
In Sachen Blog relativ produktiv, aber das, was ich eigentlich tun sollte - die Bücher für meine Masterarbeit durcharbeiten - habe ich nicht gemacht. Ich bin total raus aus meinem Trott und sollte mir wieder angewöhnen, in der Woche täglich in die Unibibliothek zu fahren. Zu Hause mache ich ja doch nichts. 
Außerdem hatte ich diese Woche meinen 24. Geburtstag und freue mich schon darauf, euch im Monatsrückblick meine neuen …

[Rezension] "George" - Alex Gino

George - Alex Gino - Fischer KJB - 208 S. - 978-3-7373-4032-8
George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen. via
„George“ müsste eigentlich „Melissa“ heißen. Denn das ist der Name, den George für sich am schönsten findet – drückt er doch aus, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist, wie alle zu wissen meinen. George geht in die Grundschule und fühlt si…