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Kurzrezension: "Selection" - Kiera Cass

Titel: Selection
Originaltitel: The Selection
Autor: Kiera Cass
Verlag: Sauerländer
Seitenzahl: 368
Preis: 16,99€
Reihe: Ja (#2: The Elite)

Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe? via

„Selection“ hat mich von Anfang an gereizt, doch irgendwie war mir klar, dass das kein Buch ist, das ich besitzen muss (obwohl ich das Cover toll finde). Ich hatte mich darauf eingestellt, eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte zu lesen, die so oft als eine dystopisierte Form des Bachelors beschrieben wird. 

Von daher wurden meine Erwartungen erfüllt. Die Idee ist unterhaltsam, die Umsetzung relativ spannend, wenn man so eine Art der Spannung mag, die Geschichte 'entertaint' und liest sich schnell. 
Leider haben mich dennoch einige Faktoren gestört. So zum Beispiel das Liebesdreieckt, das von Anfang an vorherzusehen war. Auch einige andere Dinge waren vorhersehbar, was ich schade fand. Dazu kam noch der Schreibstil. Er ist in Ordnung, liest sich schnell, hat aber vor allem in den Dialogen einige Schwächen.

Zusätzlich dazu bin ich mir unsicher, ob man das Buch als Dystopie bezeichnen kann. Es ist zwar eine Zukunftsvision, die einer Monarchie, doch mir fehlte teilweise die Gesellschaftskritik. Mir kam es so vor, als sei das "dystopische Umfeld" nur ein hintergründiges Thema und als ginge es an erster Stelle tatsächlich um den Kampf um den einzigen Hahn. 
  

Dieser Auftakt war für mich sicherlich nicht das beste Buch aller Zeiten – doch meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich wurde gut unterhalten, ärgerte mich zwar zwischendurch auch, hatte aber generell eher Spaß an der Lektüre. Den zweiten Band werde ich auch lesen, wobei ich da befürchte, dass mich das Liebesdreieck noch mehr stören könnte. Wir werden sehen. Für Band 1 gibt es von mir jedenfalls 3,5 von 5 Sternen.



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