Direkt zum Hauptbereich

Rezension: Leonie Swann - Glennkill

Seit langer, langer Zeit endlich mal wieder eine Buchrezension! :)
Heute Morgen habe ich Glennkill durchgelesen. Und ich vermisse die Schafe jetzt schon, weshalb ich mir ganz bald die Fortsetzung besorgen werde. Ihr merkt, diese Rezension wird positiv ausfallen. Aber eins nach dem anderen.

Der Krimi handelt von Schafen in Irland, deren Schäfer tot aufgefunden wird. Die Schafe, die sich übrigens alle durch eigene Charakterzüge unterscheiden (so ist Miss Maple das klügste Schaf, Mopple the Whale das Schaf, dass sich alles merken kann, etc.), beschließen, den Mörder aufzudecken.
Und so beginnt eine naive, liebenswerte und spannende Suche. Denn die Schafe denken wie Schafe und verstehen nicht viel vom Menschendenken. Dennoch finden sie nach und nach vieles heraus...

Nun gut, die Handlung an sich ist vielleicht nicht die Spannendste. Aber dass es aus der Perspektive von Schafen geschrieben ist, macht das Buch genial. Es ist wirklich so herzlich und ich bezweifle, dass es jemanden gibt, der nicht mindestens eines der Schafe ins Herz schließt und am liebsten aus dem Buch und mit ins Bett zum Kuscheln nehmen würde. <3
Mein Favorit ist Mopple the Whale, übrigens. Er ist auch der Dickste. :3
Zum Schreibstil muss man sagen, dass er sehr einfach ist, aber was anderes hätte zum Geschehen auch nicht gepasst. Deswegen finde ich das hier völlig angemessen. Zwischendurch sind übrigens auch große Weisheiten drin. Schafsweisheiten, wohlgemerkt, aber die lassen sich auch anders interpretieren. :-)

Insgesamt kann ich also sagen, dass ich das Buch wirklich gut finde und weiterempfehle! :D

Entschuldigt die etwas unseriöse Rezension, aber ich bin ein wenig zum Schaf geworden.

Kommentare

  1. Hahaha, genau das hab ich über das Buch auch gedacht :D
    Klasse, dass du jetzt auch wieder eine Buchrezension gepostet hast! (:
    Mopple The Whale fand ich auch am tollsten. Und Othello, der ist auch total cool :D
    Den zweiten Teil gibt's bei Weltbild übrigens für 12 €, glaub ich - nur falls du nicht die teurere, gebundene Version kaufen willst. Da ist das Cover dann ein bisschen anders, aber trotzdem cool :D
    Viel Spaß beim Lesen des zweiten Teils!

    (Aw, was du zu dem Bett sagst: Ich hab sogar ein kleines, superweiches Schafkuscheltier *mwahaha*)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] "George" - Alex Gino

George - Alex Gino - Fischer KJB - 208 S. - 978-3-7373-4032-8
George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen. via
„George“ müsste eigentlich „Melissa“ heißen. Denn das ist der Name, den George für sich am schönsten findet – drückt er doch aus, dass sie ein Mädchen und kein Junge ist, wie alle zu wissen meinen. George geht in die Grundschule und fühlt si…

Ableismus und ableistische Sprache - warum wir "dumm" und "Idiot" vermeiden sollten

Der Post ist eigentlich schon grundsätzlich problematisch, weil ich als Nichtbetroffene über das Thema spreche. Ich bin mir dessen und der Tatsache, dass ich auf dem Gebiet keine Expertin bin, bewusst. Mein Anspruch ist auch nicht, alles in Bezug auf Ableismus abzudecken. Was mein Anspruch ist: Bloggerkolleg*innen zum kritischeren Lesen zu animieren und dafür ein paar Anhaltspunkte zu liefern. (Leider kenne ich keine deutsche Buchbloggerin, die als Betroffene auf die Problematik aufmerksam macht.) Zuletzt schrieb ich über Rassismus. Demnächst soll es um Intersektionalität gehen. Dafür ist es unabdingbar, Ableismus zu umreißen. Ich habe mich bemüht, möglichst auf betroffene Stimmen und Beiträge aufmerksam zu machen. Falls ich trotzdem scheitere, weist mich gerne darauf hin. Weil ich es aber richtig und wichtig finde, darüber zu reden, habe ich mich dagegen entschieden, den Post ganz sein zu lassen.

Mehr als ein Monat ist vergangen, seit wir über Rassismus geschnackt hatten. Die dort be…